Reserve Gin

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German Extra FINE Gin im Cognacfass gereift

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HEIMAT Barrel Aged Dry Gin

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Harahorn Cask Aged Gin

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Jos Garden Reserve Gin

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Was ist Reserve Gin?

Die Gin Variante Reserve Gin wird wie man es schon vom Whiskey kennt, in einem Holzfass gelagert und dadurch zusätzlich veredelt. Bevorzugt werden hierfür Fässer verwendet, die zuvor mit Spirituosen gefüllt waren. Dadurch erhält der Gin nicht nur eine feine Holznote, sondern erhält auch zusätzlich das spezielle Bouquet der darin zuvor gelagerten Spirituosen. Somit werden die darin befindlichen Aromen, die zuvor in die Holzfasern gezogen sind, wieder an den im Fass gelagerten Gin abgegeben. Anders als man es vom Gin gewohnt ist, nimmt der Reserve Gin eine gold-gelbliche, sogar bis zu einer bernsteinfarbenen Färbung an.

Geschmacksprofil eines Reserve Gin

Im Geschmack meist weicher und runder, mit einem breiten Aromaspektrum. Nach der Destillation und Aromatisierung mit verschiedenen Botanicals, sprich den pflanzlichen Zutaten, wird der Gin in Eichenfässer gelagert. Dort nimmt er süße und/oder würzige Aromen von den Holzfasern auf. Diese können rauchige Vanillenoten, malzige Karamellnoten, oder eben würzig-pfefferige Geschmacksnoten enthalten. Die Aromen werden davon beeinflusst, womit das ausgewählte Fass zuvor belegt war. Für gewöhnlich verwendet man Whiskey-, Wein-, oder Brandfässer. Je länger der Reifeprozess des Gins beträgt, umso intensiver ist demnach die Auswirkung. Wobei zu beachten ist, dass eine zu lange Lagerung, sich negativ auf die Aromen der Botanicals auswirken könnte.

Herstellung eines Reserve Gin

Gin wird auf der Basis von Getreide und Melasse hergestellt und gehört somit zu den Getreidebränden. Erst nach der Aromatisierung mit Gewürzen wie vor allem Koriander und Wacholderbeeren, erhält das klare Destillat ihren charakteristischen Geschmack. Es gibt im Wesentlichen drei verschiedenen Methoden, die infrage kommen, um den Veredelungsprozess des Gins zu bewerkstelligen:

Digestion (der Heißauszug): bei der Digestion handelt es sich um die Aromatisierung mit Hilfe eines temperaturgesteuerten Verfahrens. Hierbei werden die Botanicals ebenfalls ausgepresst oder zerkleinert und dem Äthylalkohol, der durch den ersten Destillationsprozess entsteht, beigemischt. Dieses Gemisch wird bei circa 70 Grad gekocht. Die ätherischen Öle der Früchte, Kräuter und Pflanzen (Botanicals) lösen sich und mischen sich mit dem Alkohol. Abschließend wird das erkaltete Gemisch ebenfalls gefiltert und verdünnt, um das gewünschte Endprodukt zu erhalten.

Mazeration (der Kaltauszug): die Botanicals, die dem Gin seinen Geschmack verleihen sollen, werden ausgepresst oder zerkleinert, um deren Aromen freizugeben. Diese werden dann über mehrere Wochen in dem Alkohol eingelegt, damit die darin enthaltenen Geschmacksstoffe aufgenommen werden können. In einem abschließenden Verfahren wird die Spirituose gefiltert und verdünnt, um den fertigen Gin als Endprodukt zu erhalten.

Permutation (Dampfextraktion): hierbei handelt es sich um die sanfteste Methode, um die Geschmacksentwicklung des Gins herbeizuführen und wird während der Destillation durchgeführt. Man nennt dieses Verfahren auch Dampfextraktion. Die gewünschten Zutaten werden in einen Botanical-Tray, den sogenannten Geistkorb, mit einem Siebeinsatz gefüllt. Die Botanicals kommen somit nicht mit der alkoholhaltigen Flüssigkeit in Berührung, sondern lediglich mit den entstehenden Alkoholdämpfen, die während der Destillation entstehen.

Perkolation (Mehrfacharomatisierung): dies ist ein weniger verbreitetes Verfahren. Die Aromen werden hierbei aus den Botanicals gelöst, in dem man sie immer wieder mit einer heißen Alkohol-Wasser-Mischung übergießt. Generell gilt, dass Gin nicht gelagert werden muss. Dennoch gibt es einige Ginbrennereien, die ihrem Gin nach dem Destillationsprozess eine Ruhephase von zwei bis zu sechs Wochen gönnen. Somit kann sich die Spirituose von der Erhitzung erholen und entfaltet während der kurzen Lagerung einen runderen Geschmack. Die Lagerung muss jedoch in einem neutralen Behälter stattfinden, der keine Aromen abgeben darf. Diese Regelung gilt jedoch nicht für Reserve Gin. Dieser wird bewusst in vorbelegten Eichenfässer gelagert, um die in den Holzfasern befindlichen Aromen aufzunehmen. Je nach Ginmarke kann die Lagerung in den Fässern nur ein paar Monate, bis hin zu einigen Jahren andauern.

Wie trinkt man Reserve Gin am besten?

Man kann Reserve Gin auf jeden Fall pur trinken. Bei der Frage, ob man diesen mit oder ohne Eis genießen sollte, gilt dieselbe Regelung wie bei Whiskey. Wenn man also Eis möchte, serviert man den Reserve Gin am besten mit einem „ice rock“, einem einzigen, sehr großen Einswürfel, der das Getränk nur langsam verwässert, damit man möglichst lange etwas von den einzigartigen Aromen herausschmeckt. Da der Körper eines Reserve Gin aufgrund der Fasslagerung sehr gehaltvoll ist, kann man leicht auf die Beimischung von Tonic verzichten, da er bereits pur sein volles Potential entfaltet. Wer ihn dennoch nicht pur trinken möchte, kann es mit einem Cocktail versuchen, da sich Reserve Gin auch bestens als Cocktail-Komponente eignet. Zum Beispiel für klassische Cocktails wie den Martinez. Aber er funktioniert auch hervorragend in Whiskey-Cocktails, wie dem Old Fashioned oder dem Manhatten, in dem man anstelle von Whiskey, Reserve Gin verwendet.